Bericht von meiner Japanreise im Jahr 2009

So, nach zwei Jahren bin ich nun wieder im Land der Samurai.
Doch ich bin auch dieses mal nicht alleine. Es begleiten mich meine Kollegen Gaby und Alex vom VAMC, sowie Tante und Onkel

Los ging's am 22.5.2009 gegen 10:30 mit dem Greencab Taxi zum Münchner Flughafen.
Nach dem einchecken genehmigten wir uns ein letztes europäisches Essen. (Münchner Weißwurst, Brezn, Salat, Maultaschen, Kässpätzle)
Danach ging's zum Flugzeug. Wir konnten pünktlich um 15:40 starten und kamen nach 10:45 Stunden Flug um 10:25 in Narita an.

23.5.2009
Noch bevor es zur Einreisebehörde ging, wurden allen Passagieren ein Zettel in die Hand gedrückt, den man auch noch ausfüllen musste. Darin wurde gefragt, ob man in den letzten 10 tagen in Mexiko, den USA oder Kanada war. Ob man von dort besuch erhalten hatte oder jemanden getroffen hätten, der dort war oder ob man Grippe ähnliche Symptome hat. Wir konnten alle fragen mit Nein beantworten und durften weiter. Als nächstes kam die Einwanderungsbehörde mit Foto und Fingerabdruck – kein Problem. Nun zum Gepäckausfassen, durch den Zoll. Huu, hat geklappt. Nun sind wir in Japan. Noch schnell Geld wechseln. Zum Kurs von 125,36:1. Dann das Handy bei Softbank abholen. Nun zum vorletzten Prozedere des Tages: Den Japan Railpass auslösen. Es ist schon erstaunlich: Ein so hoch technisches Land mit Chipkarten für alle Bahnlinien und dann sitzen im JR Büro Leute, die fein, säuberlich von Hand die Railpässe ausstellen und mit 3 verschiedenen Stempeln versehen. Hier finden Tradition und Moderne tatsächlich in außergewöhnliche weise zusammen. Jetzt nahmen wir den NEX und fuhren nach Tokyo, deponierten unser Gepäck im KOINROKKAA und besuchten den östlichen garten des Kaiserpalastes. Gegen 15 Uhr holten wir unser Gepäck, und fuhren mit der Yamanote Line zu unserem Hotel in Shinbashi. Dort angekommen, machten wir mal eine Stunde Pause bevor wir in einer „Kneipe“ in der Nähe zu Abend aßen. Danach gingen wir alle ins Bett.

24.5.2009
An diesem Morgen, wachte ich schon um 2 Uhr auf und konnte dann nicht mehr richtig weiterschlafen. Also verließ ich gegen 5 Uhr das Hotel und wanderte ein wenig in der Gegen herum. Meine Begleiter von 2007 können sich vielleicht erinnern: Shiodome, Italien garden, Dentsu Building und der Hana rikyu gyoen. Das ist vom Superhotel in Shinbashi zu Fuß zu erreichen.

Als ich um 7 Uhr zum Hotel zurück kam, fing es an zu regnen, was es dann auch fast den ganzen Tag gemacht hat. Nach dem Frühstück fuhren wir alle zum Stadtverwaltungsgebäude nach Shinjuku. Danach anschießend ging's nach Harajuku und nach einem kurzen Mittagessen zum Meiji Schrein.Nun fuhren wir ins Hotel zurück und besuchten nach eine einstündigen Pause den Kannon Tempel in Asakusa. In einer Seitenstraße der großen Ladenstraße aßen wir Sushi zu Abend.

Über Ueno, wo ich unseren Zug morgen nach Niigata reservierte, fuhren wir zum Hotel zurück. Wo ich jetzt diesen Bericht schreibe.

25.5.2009
Heute stand die Fahrt nach Niigata auf dem Programm.
Zuerst mit der Yamanote line zum Bahnhof Tokyo, dann weiter mit dem Shinkansen Max toki 315 nach Niigata. Dort kamen wir nach knapp 2 Stunden Fahrzeit an. Als nächsten nahmen wir den Bus zum Hafen. Von dort ging's mit dem Schnellboot nach Sado. Da das Boot mit einer Geschwindigkeit von 80 km/h übers Wasser fuhr, erreichten wir unser Ziel in einer Stunde. Auf Sado angekommen suchten wir ein Lokal zum essen. Schließlich gerieten wir in ein Gasthaus, das es wahrscheinlich schon seit 150 Jahre gibt. Die drei Leute, die das Lokal führen, waren sicher zusammen 300 Jahre alt. Das Essen jedenfalls war hervorragend. Danach machten wir noch einen kleinen Spaziergang und fuhren schließlich mit dem Schnellboot nach Niigata zurück. Dort angekommen, überlegten wir uns, doch noch irgendwo einen Sake zu trinken. Da wir nun mal in der Sakehauptstadt Japans sind. Wir entschieden uns für die Bar einer Kette, die wir schon aus Shinbashi kannten. Bei der Gelegenheit konnten wir gerade noch eine Kleinigkeit essen. Wir bezahlten und vergaßen wegen unserer Abrechnung (bei 5 Personen gar nicht so einfach) fast auf unseren Zug zu gehen. So schafften wir es gerade noch 3 Minuten vor der Abfahrt auf unsere reservierten Plätze. Gegen 22 Uhr kamen wir dann wieder im Hotel an.

26.5.2009
An diesem Tag blieben wir wieder in Tokyo. Zuerst machten wir eine Stadtrundfahrt mit einem offenen Doppeldeckerbus. Danach fuhren mein Onkel und ich zum Hinode Pier von wo aus wir mit dem Schiff auf dem Sumidagawa nach Asakusa fuhren. Danach fuhren wir noch zum Ueno Park, wo wir einen kleinen Spaziergang machten. Anschließend kehrten wir zurück zum Bahnhof Tokyo. Dort trafen wir uns wieder mit den anderen um noch unseren Zug für morgen nach Nikko zu reservieren. Nach einem kleinen Abstecher nach Akihabara ging's zurück zum Hotel.

27.5.2009
Heute folgte also der Ausflug nach Nikko. Gleich am morgen trafen wir eine alte Bekannte meiner Familie, die Japanerin Sumiko. Diese ist schon seit mehr als 40 Jahren mit einem Amerikaner verheiratet und lebt auch dort. Heuer konnten wir es einrichten, uns mit Sumiko zu treffen. Also wurde der Tag zu einem ganz tollen Erlebnis. Gleich nach unserer Ankunft in Nikko organisierte sie für uns 2 Taxis, die uns den ganzen Tag in der Gegend herum fuhren. Somit kamen wir auch an Orte, die wir mit einem Bus nur schwer erreichen würden. Als erstes besuchten wir einen Aussichtspunkt, zu dem wir mit einer Seilbahn fuhren. Daran anschließend ging's weiter zu einem Tempel. Nach den Mittagessen fuhren wir weiter zum Yutaki und anschießend zum Kagon no taki, bis wir schließlich bei der Nikko Tempelanlage ankamen, die UNESCO Weltkulturerbe ist. Nach einem Rundhang durch die Anlage und einem Spaziergang zurück zur Bahnstation von Nikko fuhren wir nach Tokyo zurück wo wir dann im Kaufhaus Daimaru Abendessen gingen.

28.5.2009
An diesem Tag folgte nun der Ausflug mit Sumiko nach Kamakura und Yokohama. Wir fuhren also bei strömenden Regen nach Kamakura. Dort bestiegen wir den Bus zum Daibutsu. Ich war jetzt schon das dritte mal da, aber so viele Leute hatte ich noch nie dort gesehen. Vor allen Schüler. Eine Klasse nach der anderen, zogen am Buddha vorbei, ließen sich Fotografieren und stiegen wider in ihren Bus. Wir gingen auch wieder zur Bushaltestelle und fuhren zum Kamakura Bahnhof zurück. Dort angekommen sahen wir uns nach einem Restaurant um, fielen aber zierst in einen Laden mit tausenden Sachen aus den verschiedenen Ghibli Filmen. Nach dem wir ein paar Dinge gekauft hatten, gingen wir Mittagessen und anschließend fuhren wir nach Yokohama weiter. Nun bestiegen wir ein Boot und fuhren zum Yamashita koen. Nun lud uns Sumiko zu Kaffee und Kuchen im Hotel New Grand ein. Danach ging's weiter auf den Marine Tower mit einem schönen Blick über die Stadt. Schließlich besuchten wir noch das renovierte Puppenmuseum. Bei einem nicht enden wollenden chinesischen Dinner in einem kleinen Restaurant ließen wir den Tag ausklingen, bevor wir zu unserem Hotel in Shinbashi zurückkehrten.

29.5.2009
Heute früh verabschiedeten wir uns von Sumiko und fuhren nach Matsushima. Mittlerweile hatte es aufgehört zu regnen. Nach einem 20 Minütigen Weg zur Anlegestelle, machten wir eine Bootsrundfahrt durch die Matsushima Bay und bestaunten die vielen Inseln und Möwen. Danach wurden wir von drei Damen umringt, die uns unbedingt in ihr Restaurant bringen wollten. Schließlich gaben wir einer nach. Aber da uns das Lokal schließlich nicht zusagte verdrückten wir uns still und leise. Und gingen in ein Restaurant, in das wir eigentlich schon vorher gehen wollten. Nach dem wir nach dem Essen in Matsushima eigentlich alles Wichtige gesehen hatten, fuhren wir nach Sendai, tauschten unsere Reservierungen ein und fuhren mit einem früheren Zug zurück nach Tokyo.

30.5.2009
Am heutigen Tag hatten wir kein so spektakuläres Programm. Wir fuhren am morgen zum Miraikan und sahen uns die Ausstellung an, die sich im vergleich zu 2007 geändert hat. Später sahen wir uns noch in einem IMAX artigen Kino den Film „Uchuu-erebeetaa“ an. Das war keine Dokumentation über die Möglichkeit eines Aufzugs ein den Weltraum, sondern ein Anime über die Zukunft. Mit Wänden, die sich einfach öffnen, oder zu einem Bildschirm werden usw. Natürlich kam der Aufzug in den Orbit auch vor. Aber mir schien, dass das gar nicht das Hauptthema des Films war. Jedenfalls der Anime war toll und vor allem auf einer so großen Leinwand. Danach stützten Gaby, Alex und ich uns in das Getümmel von Akihabara, sahen uns ein paar Animeläden an und gaben uns schließlich noch ein Maidcaffee. (Fotografieren nicht erlaubt) Schließlich gingen wir noch mal in einen Animeladen und fuhren dann zum Hotel zurück. Eigentlich war's doch ein Spektakulärer Tag.

31.5.2009
Heute besuchten wir das Natur und Wissenschaftsmuseum in Ueno. Dieses ist in einem alt ehrwürdigen Gebäude untergebracht. Ein Teil des Hauses beherbergt die Ausstellung über die Pflanzen, Tierwelt und Geologie der japanischen Inseln. Sowie über die Zivilisation und Technologien. Von historischen Seismografen und Uhren (sehr seltsame) bis zu den Topgeräten der heutigen Zeit. Die Global Gallery ist in einem Nebengebäude untergebracht und zeigt die Natur der restlichen Erde. Nach der Besichtigung des Museums spazierten wir noch durch die für den Verkehr gesperrte Ginza und fuhren schließlich nach zum Animate in Ikebukuro. Den Tag beschlossen wir mit einem Besuch des Tokyo Tower.

Heute berichte ich schon aus Kyoto. Aber alles der Reihe nach.

1.6.2009
Laut Wetterbericht sollte es heute gegen Mittag aufhören zu regnen. Also beschlossen wir nach Hakone zu fahren um dieses mal den Fuji zu sehen. Wir fuhren mit dem Shinkansen nach Odawara, kauften dort den Hakone Freepass. (sehr praktisch. Man wird überall durch gewunken) und fuhren mit der Odakyu line nach Hakone-yumoto. Von dort nahmen wir den Bus nach Motohakone-ko und kauften uns im seven-eleven noch eine Kleinigkeit, um diese am Ufer des Ahsisee zu essen. Dann bestiegen das Piratenschiff nach Togendai. Dort angekommen ging's mit der 2007 renovierten Hakone Ropeway nach Owakudani. Leider kam die Sonne nicht durch, sondern Regen und Wolken wechselten sich ab. Zumindest konnten wir eine Flanke des Fuji erkennen. Nach einem Rundgang zu den heissen Quellen, tranken wir noch eine Kaffee und fuhren mit der Seilbahn nach Souzan weiter. Von dort fuhr ein Schrägaufzug nach Gora und von dort ein Zug über Hakone-yumoto nach Odawara. Dort bestiegen wir den Shinkansen und fuhren nach Tokyo zurück.

2.6.2009
Dies war unser letzter Tag in Tokyo. Also beschlossen wir, dass jeder von uns seine eigenen Wege geht und dass wir uns dann um 16 Uhr bei unserem Zug nach Kyoto trafen. Ich machte mich auf den Weg zur Buchhandlung Maruzen beim Tokyoter Bahnhof. Ich wurde erschlagen von der fülle an Büchern. Natürlich die meisten in Japanisch. Aber auch ein paar deutsche gab es. Aber auch die Ghibli Filme von Universum Anime in deutsch waren zu bekommen. Weil das Wetter so toll wahr, fuhr ich nochmal zum Tokyo Tower. Doch den Fuji konnte ich trotzdem nicht sehen. Es war einfach zu dunstig. Nun kam nochmal Akihabara an die Reihe. Dieses mal gab ich mir Yodobaschi Camera. Ich wurde erschlagen von der Vielfalt an Gegenständen, die es dort zu kaufen gab. Computer, Fernseher, DVDs, Plattenspieler, Waschmaschinen, Fahrräder, Geigen, Klaviere, und und und.

Nun setzte ich mich in die Yamanote line und fuhr den langen Weg (ca. 1 Stunde) zum Bahnhof Tokyo zurück. Dort holte ich das Handgepäck. Das ich eingestellt hatte ab und ging zum Shinkansen Hikari 479, wo ich die anderen traf. Zusammen fuhren wir nach Kyoto. Dort angekommen, checkten wir im Hotel ein und gingen danach Abendessen. Danach machte ich noch einen Rundgang durch den Kyoto Bahnhof und ging zum Hotel zurück. Wo ich jetzt diesen Bericht schreibe.

3.6.2009
Zuerst gingen wir zum Bahnhof und holten uns die aktuellen Stadtpläne von Kyoto, mit denen wir unseren heutigen Tag planten. Jetzt holten wir uns noch die Tageskarten und stiegen in den Bus Nr. 100 und fuhren zum san-jû-san-gen-dô. Dort sahen wir uns die 1001 Kannon Statuen und die Aussenanlagen an. Danach aasen wir zu Mittag und fuhren weiter mit dem Bus Nr. 100 zum Kiyomizudera. Auch dort wieder massenhaft Schulklassen. Wie auch schon in Tokyo. Man kommt sich vor, wie im Anime. Nach der Besichtigung des Kiyomizudera gab es einen kurzen Regenguss und wir flüchteten in einen Ghibli-Laden. (Staun) Nach dem Regen nahmen wir nochmal den Bus 100 und fuhren zum Heian-jinu. Den kenne ich nur von Fotos und wollte ihn mir dieses mal anschauen. Sehr eindrucksvolle Gebäude. Aber der Park dahinter war noch toller. Wieder mal ein Beispiel für die japanische Gartenarchitektur mitten in der Großstadt. Nach dem diesem Rundgang fuhren wir zum Hotel zurück. Später gingen wir dann noch Abendessen.

4.6.2009
Heute stand die Fahrt nach Hiroschima auf dem Programm. Und auch dort im Friedenspark, das gleiche Bild: Schulklassen ohne Ende. Ich ging dieses mal nur schnell durch das Museum, während sich die anderen Audioguids holten und das Museum ganz genau anschauten. Dadurch hatte ich Zeit, mir den Park noch mal anzuschauen. Lieder ging plötzlich der Accu meiner Kamera aus. Somit hab ich ab nun keine Bilder mehr. Aber ich werden den Akku im Hotel laden. Zurück zum Park. Dort gibt es das Children Memorial. In dem sind mittlerweile Millionen von Papierkranichen platziert. Jede Schulklasse kam dort vorbei, Sprach ein Gedicht (Gebet) sang ein Lied und hängten die von ihnen in den letzten Wochen gefalteten und zu Girlanden verbundenen Papierkraniche dazu. Sehr sehr eindrucksvoll.

Nun ging's mit dem Bus wider zurück zum Bahnhof. Dann fuhren wir mit dem Zug nach Miyajima-guchi und nahmen das JR Schiff nach Miyajima. Weil gerade Ebbe war, konnten wir uns das rote Torii aus der Nähe ansehen. Es gab auch einen Fotograf, der alle Besuchergruppen vor dem Schrein ablichtete. Während er auf Kundschaft wartete, machte er mit den Rehen dort Kunststücke. So in etwa: Gib Pfötchen. Sehr lustig. Nach einem Spaziergang durch die Ladenstraße machten wir uns auf den Rückweg nach Kyoto.

5.6.2009
Ein verregneter Tag in Kyoto. Trotzdem besichtigten Tante, Onkel und ich ein paar Tempel. Als erste ging's mit dem Bus 12 durch die ganze Stadt zum Kinkaku-ji. Dort begegneten uns wieder massenhaft Schüler. Als nächstes kam der Ryoan-ji an die Reihe. Zur Zeit wird dort gerade das Dach renoviert. Wegen des hämmern und sägen, war an Meditation kaum zu denken. Also fuhren wir weiter zum Tenryu-ji, der in der UNESCO Kulturerbeliste steht. Nach dem Rundgang durch die Parkanlage fuhren wir mit einer JR Seitenlinie nach Kyoto zurück.

6.6.2009
Heute wolkenloser Himmeln und Sonnenschein. Gerade richtig für die Fahrt nach Himeji. Als erstes besichtigten wir die Burg. Diesen mal stieg ich auch in den Hauptturm. Allerdings nur bis zur 3. Etage. Die anderen jedoch gaben sich alle. Danach besichtigten wir noch den Park mit den 9 verschiedenen Gartenformen. Nun spazierten wir gemütlich zum Himeji Bahnhof zurück und bestiegen um 16:59 unseren Zug nach Kyoto.

7.6.2009
Wieder ein Tag zur freien Verfügen in Kyoto. Nach dem Frühstück fuhren wir zum Ginkaku-ji (silberner Pavillon) mit seinem beeindruckenden Sandformationen. Aber auch die Parkanlagen sind sehr schön. Danach wollten wir eigentlich zum Nanzen-ji, bogen aber falsch ab und kamen zum Eikando zenrin-ji. Das war jedoch keineswegs ein Fehler, denn die große Anlage befindet sich an einem Berg und bietet tolle Gebäude. Am Nachmittag fuhr ich alleine zum Inari taisha nach Fushimi, der nur ein paar Minuten mit er Bahn von Kyoto entfernt liegt. Bekannt ist dieser Schrein vor allem wegen seiner abertausenden von roten Holztorii, die endlose Korridore ergeben. Sehr eindrucksvoll. Von oben hat man einen wunderbaren Blick auf den Großraum von Kyoto. Nach meiner mehr als 2 Sündigen Wanderung durch die Schreinanlage, fuhr ich nach Kyoto zurück.

8.6.2009
An diesem Tag ging's nach Ama no hashidate, einem Ort am japanischen Meer und einer der 3 berühmten Landschaften Japans. Die Himmelsbrücke ist ein mit Föhren bewachsener Sandstreifen, der einen Teil des Meeres vom anderen abtrennt. Zwischen beiden enden der Nehrung fahren Schiffe. Aber man kann auch zu Fuss über die Nehrung wandern. Am anderen Ende befindet sich eine Seilbahn, mir der man zu einer Aussichtsplattform gelangt. Von dort hat man einen schönen Ausblick in die Landschaft. Nach dem wir dort im im Restaurant zu mittag aasen, fuhren wir am späteren Nachmittag nach Kyoto zurück. Bevor wir ins Hotel gingen, fuhren Onkel und ich noch auf den Kyoto Tower.

9.6.2009
Heute hatten wir kein besonderes Programm. Darum ging ich morgens zur Ausstellung von Osamu Tezuka im Bahnhof von Kyoto. Ganz nett, aber nicht besonders viel zu sehen. Na ja, nächstes mal geb ich mir dann das Tezuka Museum. Nun fuhr ich noch einmal zu einem Tempel. Der Shisen-do liegt am anderen Ende der Stadt. Die Linien aus Kies und grobem Sand kennen wir schon. Aber hier ist der Sand so fein, fast schon Staub. Nach der Besichtigung dieses Tempels, wollt ich mich mit Alex und Gaby Manga Museum treffen. Doch wie verhext, es hat vom 8. - 11.6. geschlossen. Also machten wir halt einen Einkaufsbummel durch die Teramachi Passage. Und gingen dann zum Hotel zurück.

10.6.2009
Nara: Nach einer 45 minütigen Zughaft, sahen wir uns der 5 Stickige Pagode (3. höchste in Japan an. Danach ging's weiter zum Todai-ji, mit dem größten Buddha unter Dach. Ein Rundgang durch den Kasuga-taisha mit seinen 3000 Laternen. Beendeten wir unseren Besuch in Nara und fuhren zurück nach Kyoto. Morgen steht dann die Rückfahrt nach Tokyo auf dem Programm und am Freitag der Rückflug nach München. Wahrscheinlich werde ich dann erst am Sonntag nachmittag von den letzten Ereignissen berichten.

So, jetzt bin ich doch früher dran. Hier kommen die beiden letzten Tage.

11.6.2009
Um 10:29 fuhren wir mit dem Shinkansen nach Tokyo zurück. Schon verrückt, alle 7 Minuten fährt ein Nozomi nach Tokyo. Und dazwischen hinein quetschen sie noch n paar Hikari und Kodama. Das ist aber auch nötig um die ganzen Leute inclusive Schulklassen zu transportieren. Nach unserer Ankunft in Tokyo gingen Alex, Gaby und ich noch mal nach Akihabara. Unser Gepäck hatten wir am Vortag mit Kuroi-neko-yamato nach Tokyo geschickt. Gegen Abend gingen wir ins Hotel zurück. Um 18:45 fuhren wir alle nochmal nach Yokohama, um uns dort mit Markus und seiner Frau zu treffen. Zu diesem Anlass hatten die beiden einen Platz in einem Shabu-shabu Restaurant reserviert. Das war ganz toll. Somit haben wir in den 3 Wochen alles gehabt, was die japanische Küche hergibt. Mit Ausnahme von Fugu und Natto. Nach den Essen fuhren Tante und Onkel ins Hotel zurück. Wir anderen gingen noch zum Karaoke. Welches ohne fachliche, japanische Begleitung nicht zu schaffen währe. Angefangen von der Frage: Pries pro Stunde mit oder ohne „Free Drinks, bis hin zur Bedingung des Karaoke Computers. Mein Beitrag war bescheiden, immerhin brachte ich „Allways look on the bright side of ilve“ und „Sanpo“ (aus Totoro: Arukou, Arukou. Watashi wa genki. Aruku no daisuki. Dondon yukou) halbwegs hin. Letzteres war wenigstens komplett in Hiragana geschrieben. あるこう あるこう わたしはげんき あるくの だいすき どんどんいこう . Mensch, mir geht die Melodie nicht mehr aus dem Kopf. Doch als Markus' Frau Hanabi von Ayumi Hamasaki anstimmte, klappte uns echt die Kinnlade herunter. Da merkt man halt die Routine beim Karaoke. Nach 90 Minuten beendeten wir unsere Session, tranken noch unsere Getränke fertig und gingen miteinander zum Bahnhof. Nach der Verabschiedung und einer 30 minütigen Zugfahrt kamen wir gegen 0:30 im Hotel an.

12.6.2009
Mit der Fahrt im Regionalzug von Shinbashi nach Narita Airport begann Heute um 9:16 der Abschied von diesem gastlichen Land. Als wir in Narita ausstiegen, kamen 3 Polizisten auf uns zu uns nahmen unsere Personalien auf. Eine Stichprobenkontrolle. Nach dem wir unser Gepäck eingecheckt hatten, gab ich unsere Handys bei Softbank ab. Diese hatten uns in den letzten 3 Wochen gute Dienste geleistet. Dann gingen wir zu unserem Gate. Nach einen ca.12 sündigen Flug landeten wir in München. Dort schon der erste Kulturschock: viel zu wenig Personal. An der Passkontrolle gab es nur 4 Leute. Einer kontrollierte die EU Pässe und die anderen die der restlichen Nationen. Von Schlangenbildung ganz zu schweigen. Nun holten wir unser Gepäck, gingen durch den Zoll und fuhren mit dem bestellten Taxi nach Vorarlberg zurück. Einige Sachen die ich vermissen werde, sind mir gleich zu bei der Ankunft in München aufgefallen. Es gibt keine sprechenden Rolltreppen „Achtung das Ende der Treppe ist erreicht, geben sie acht“ Es gibt keine Getränkeautomaten alle 50 Meter und auch keine zwitschernden Ampeln und dass alle 4 Minuten ein Bus oder Zug fährt, werde ich genau so vermissen wie die massen an Schülern in ihren Uniformen, vor allem die den Mädchen.

Damit wäre ich am Ende meines Berichts angelangt. Ich danke meinen Begleitern für die schöne Zeit. Wir hatten viel, viel gesehen. Doch für mich war das noch nicht der letzter Aufenthalt in Japan.

Euch, die ihr immer meinen Bericht gelesen habt, möchte ich auch danken. Viellicht konntet ihr Anregungen für euere eigene Japanreise gewinnen.

Alle Fotos gibt’s auf http://www.gebhard-moosmann.at/gallery/index.php?cat=2

Viele Grüße

Gebhard